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Swiss TPH

Swiss Public Health Conference 2012
30.-31. August 2012, Lausanne

(Re-)Organizing Health Systems

Co-Organisatoren

Wer ist Public Health Schweiz?

Swiss Public Health

  • Das landesweite Netzwerk der Public Health-Fachleute mit 700 Einzelmitgliedern.
  • Die themen- und disziplinenübergreifende Dachorganisation für Public Health mit 100 Kollektivmitgliedern und 6 thematischen Fachgruppen.
  • Diskussionsplattform zu Wissenschaft, Bildung, Praxis und Politik in Public Health.
  • Dach der Fachärzt/innen für Prävention und Gesundheitswesen und der Schulärzt/innen.
  • Organisator der jährlich stattfindenden Swiss Public Health Conference.
  • Aktives Mitglied von EUPHA (European Public Health Association), IUHPE (International Union for Health Promotion and Education), und WFPHA (World Federation of Public Health Associations)

Weitere Infos und Anmeldung zur Mitgliedschaft: www.public-health.ch

 

IUMSP

CHUV - IUMSP Unil

Die Sozial- und Präventivmedizin ist der Teil der Medizin, der sich mit der Gesundheit der Bevölkerung und deren Verbesserung befasst. Sie schafft, entwickelt und benutzt das Wissen und die Techniken, welche für die Einrichtung und zur Führung therapeutischer oder präventiver Massnahmen für die Gesundheit der Bevölkerung nötig sind.

Das IUMSP nimmt folgende spezifische Aufgaben innerhalb der Sozial- und Präventivmedizin wahr:

Optimierung der Organisation und Funktion der verschiedenen Sektoren im Gesundheitssystem

Priorisierung der Gesundheitsdienstleistungen einschliesslich aller Strukturen und Aktivitäten, welcher der Gesundheit der Bevölkerung dienen (die Gesundheits­dienstleistungen beinhalten alle Dienstleistungen, welche sich an die Gesundheit der Einzelnen richten) durch:

  • die Entwicklung von Informations­systemen, welche die Häufigkeit und den Umfang der von der Bevölkerung in Anspruch genommenen Gesundheitsversorgung messen können
  • das Messen des Bedarfs der Bevölkerung an Gesundheitsversorgung, die Identifizierung der Faktoren, welche den Zugang zu den Gesundheitsdienstleistungen bestimmen, das Messen der Effizienz, des Nutzens sowie der Wirkung der Gesundheitsdienstleistungen

Verbesserung der Qualität der Gesundheitsversorgung durch:

  • Entwickeln und Anwenden von Instrumenten zur Überwachung der Qualität der ambulanten und stationären Versorgung
  • Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung im Gesundheitssystem

Prioritäten in der Prävention identifizieren durch:

  • Messung der Häufigkeit der wichtigsten Krankheiten und Quantifizierung ihrer bekannten Risikofaktoren
  • Identifikation noch unbekannter Risikofaktoren der wichtigsten Krankheiten
  • Messung der Effizienz, des Nutzens und der Wirkung von Prävention und Gesundheitsförderung auf medizinischer, gesundheitlicher, sozialer und ökonomischer Ebene.

Verbesserung der Qualität präventiver Massnahmen durch:

  • Qualitätsverbesserung der Primärprävention und Gesundheitsförderung
  • Qualitätsverbesserung von Früherkennungskampagnen

Förderung von Entwicklung und Anwendung quantitativer Methoden in Public Health und klinischer Medizin durch:

  • Erforschung und Entwicklung von robusten statistischen Verfahren und Programmen
  • Anwendung robuster statistischer Verfahren in der Biomedizin (v.a. Analyse der Aufenthaltsdauer und weiterer Variablen der Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen)
  • Entwicklung weiterer quantitativer Methoden für Steuerung des Gesundheitswesens